Samstag, 13. Januar 2018

Wer bin ich eigentlich? (Teil 2)


Teil 2 der 1000 Fragen an mich selbst | Fragen 21 bis 40

(Und vergiss nicht, es ist vollkommen ok, nicht alle Fragen (öffentlich) zu beantworten.)
21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Eigentlich nicht, doch manchmal ertappe ich mich doch bei dem Gedanken, was die anderen wohl über das ein oder andere denken könnten... Aber viel öfter ist es mir einfach egal. Besonders wenn es um unsere Kinder geht. 
22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Zur Zeit Abends, wenn die Kinder im Bett sind. Nachmittage mit Sonnenschein mag ich auch, denn dann gehen wir meist alle zusammen spazieren.
23. Kannst du gut kochen?
Ich finde ja. Bisher gab es nur wenige Sachen, die die Kinder nicht mochten. Aber das versuche ich mir zu merken und dann wird es beim nächsten Mal abgeändert. Gut kommt immer selbstgemachte Pizza (mit Thunfisch, Mais und/ oder Paprika, die aber nicht für alle :-) ... und Nudeln mit Tomatensoße oder Möhrenzoppe (Kartoffeln und Möhren untereinander).
24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Ich kann jeder etwas abgewinnen. Im Winter liebe ich den Schnee, auch wenn er hier im Norden eher selten zu Gast ist. Im Frühling liebe ich es den Pflanzen beim Erblühen zuzusehen. Im Sommer mag ich grundsätzlich die Sonne sehr gern. Dieses Jahr darf sie sich auch gerne längere Zeit zeigen, ehrlich. Im Herbst mag ich, wenn sich die Blätter verfärben und alles schön bunt wird. Stärkeren Wind mag ich auch, weil dann alles schön durchgepustet wird, wobei Sturm nu nicht unbedingt sein muss :-)...
25. Wann hast du zuletzt einen Tag überhaupt nichts gemacht?
Wie bitte? Einen ganzen Tag nix machen ist sehr schwierig bei 3 quirligen Kindern. Tisch decken oder abräumen, Spülen bzw. Spülmaschine ein- bzw. ausräumen,Wäsche, Saugen - irgendetwas ist immer... 
26. Warst du ein glückliches Kind?
Ich glaube schon. Auch wenn nicht alles rosig war, kann ich wohl sagen, dass ich doch auch glücklich war.
27. Kaufst Du oft Blumen?
Nein.
28. Welchen Traum hast du?
Einen schönen :-) 
29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
In vielen! Jetzt in der 10. :-) 
30. Welches Laster hast du?
Ich esse gern...
31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Einen historischen Roman der auf Wangerooge spielt.
32. Warum hast Du die Frisur, die du jetzt trägst?
Weil ich irgendwann im letzten Jahr beim Friseur war und es noch nicht wieder hingeschafft habe.
33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Nö. Es kann auch sein, dass ich es zu Hause vergesse, wenn ich unterwegs bin. Handy steht bei mir nicht an der ersten Stelle...
34. Wie viel Geld hast du auf dem Bankkonto?
Genug, dass die Ausgaben gedeckt sind.
35. In welchen Laden gehst Du gern?
DM, Aldi und in die Bäckerei :-) 
36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Cola oder Apfelschorle
37. Weißt du normalerweise, wann es an der Zeit ist, zu gehen?
Ja
38. Wenn du dich selbstständig machen würdest: mit welcher Tätigkeit?
Mama :-)
39. Willst du immer gewinnen?
Natürlich gewinne ich gerne. Aber ich freu mich auch, wenn andere gewinnen!
40. Gehst du in die Kirche?
Nein. Ich bin aber dennoch Christ. Zu den Kiga- Gottesdiensten und zum Weihnachtsgottesdienst für die Kinder gehen wir hin. Die Kinder gehen Sonntags um 11 in den Kindergottesdienst. Sonntagsmorgens um 9.30 Uhr schaffen wir es mit 3 Kindern nicht entspannt zum Gottesdienst. (der "du musst dich jetzt aber mal schnell anziehen, sonst kommen wir zu spät"- Kram geht uns gehörig auf den Keks) Wir hören uns online Predigten an, lesen in der Bibel und beten allein oder zusammen. 


Sonntag, 7. Januar 2018

1000 Fragen an Dich selbst (Teil 1)


Gefunden bei Johanna von Pinkepank

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Heute habe ich zum 1. Mal einen Kescher gebastelt.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meinem Mann.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Mit meinen Kindern und (manchmal auch sinnloses) im www surfen. Nur mal eben die mails checken und kurz auf f-book schauen...
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über lustige ;-) Mein liebster ist immer noch: Alle in unsssserer Familie Lisssspeln. Aussssssssser SSSusssi. Sssusssi sssag mal Baum! -Baum!- Sssiehsssste! (kommt gesprochen besser ;-) )
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Kommt auf die Situation an. Also warum ich weinen muss und wer um mich ist... Im Kiga bin ich im Oktober nervlich zusammengebrochen, dass war schon auch peinlich... aber auch Ausnahmezustand. Im Beisein meiner Freundin oder meines Mannes ist mir nix peinlich...  
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Knusperschokomüsli ohne Rosinen mit lecker Milch und ner schön warmen Tasse Milchkaffee.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinen Kindern vor dem Schlafen gehen :-) , wie jeden Abend. 
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Leider in zu vielen...
  9. Was machst du morgens als erstes? aufstehen :-) und dann geh ich flott auf WC und vorher oder danach wird der Kaffee angestellt (wir bereiten abends schon alles vor, damit es morgens entspannter ist...)!
  10. Kannst du gut vorlesen? Meine Kinder finden ja! Wenn es nach ihnen geht, würde ich noch lange keine Zeit finden diese Fragen zu beantworten... 
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Weiß ich nicht mehr...
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Neue Hosen, die gut sitzen, bezahlbar sind, aber dennoch fair hergestellt werden und keine Löcher haben (davon hab ich zu viele). 
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne im Allgemeinen etwas ruhiger und entspannter. 
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Krimis und Komödien (Tatort Münster, Wilsberg, Soko Wismar...)
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Im Sommer 2016 waren wir im Tolkpark. Wunderschön!
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? gerne so 80 Jahre alt, glücklich und gesund. 
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Wehmut? Eher freue ich mich einfach auf den nächsten Urlaub auf unserer Lieblingsinsel Borkum! 
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Wie Herz herausreißen....
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Hab mich mit meinem angefreundet. Gaaaanz früher hätte ich gerne nicht meinen Namen gehabt, wegen der ganzen Hänseleien... Aber die haben ja nu endlich mal aufjehört.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Wenn ich meine Nerven verliere und gesagtes und gemachtes wieder bereue, dann zweifel ich an mir. Kann dann aber meist mit Freundin oder Liebstem drüber reden und versuche es beim nächsten Mal besser zu machen...

Samstag, 30. Dezember 2017

Alle Jahre wieder...

Schon wieder ist ein Jahr vorbei.
Das neue Jahr klopft schon an die Tür.
Die Kinder freuen sich, denn wir feiern eine Party.

Das letzte Jahr hatte es ordentlich in sich. Von totaler Freude, viel Spaß, tollem Urlaub über gelähmt sein, ver- rückt sein, nichts ist wie es mal war... war alles dabei.

Anfang des Jahres war ich mit den Kids in Kur im Schwarzwald. Es war anders als erwartet, auch wenn ich mich über manches geärgert habe, habe ich mich auch gefreut liebe Menschen kennenzulernen, gute Gespräche geführt zu haben und schöne Orte und Landschaften sehen zu dürfen. 

Andi lief seinen Marathon.

Im Sommer fuhren wir zu Frau Sjuts und hatten dort einen schönen Urlaub, mit Sonnenschein und Regen, alles was das Leben an der Küste eben so zu bieten hat :-)... Die Mädels sind zum Leuchttürmchenclub gegangen und konnten da tolle Sachen machen (Tasse bemalen, T-Shirt bemalen, mit anderen Kindern spielen). Oma und Opa kamen für eine Woche dazu und wir fuhren viel Fahrrad. Es war schön.
Mein Liebster wurde krank und wurde diese olle Mittelohrentzündung erst im Oktober wieder los...

Die Große wechselte in die 3. Klasse und kommt dort gut klar. Englisch und Mathe liebt sie. Die ersten Noten kamen und dieses Gespräch "Du-lernst-nicht-für-mich" in leicht veränderter Form wurde geführt... Sie will nun nur noch 1 und 2 mit nach Hause bringen, weil sie Astronautin werden will :-) - nun wissen alle Bescheid...

Der Lütte kam Mitte Oktober dann doch in die "Notunterkunft" seiner Krippengruppe. Denn dort wurde ständig der Termin des Umzuges verschoben und erst im November konnten sie in den eigentlichen Gruppenraum. Solange waren sie im Bewegungsraum des Kigas. War funktionär eingerichtet und unser Lütter hat sich schnell eingewöhnt. 1 Woche war ich mit da, erst 1 Std., dann 2. Mein Wunsch mehr Zeit für mich zu haben, dauert da noch eine Weile. Dann kamen die ersten Tage, dass er "alleine" dort bleiben sollte. Das gefiel ihm nicht. Bin dennoch gegangen und habe ihm versichert gleich wieder da zu sein. Anfangs las ich ein Buch im Flur des Kigas und die Kigakinder fanden es lustig bei mir vorbeizuschauen. Die Kids aus der Gruppe der Zweiten dachten erst, ich würde sie abholen wollen :-). In der 2. Woche versicherte er mir, dass er nicht mehr weinen muss in der Krippe und so war es dann auch.... 

Mein Liebster kam Ende September in ein psychiatrisches Krankenhaus. Verdacht auf Burnout und Angst- und Panikstörung. Leider wurde es erst einmal schrecklicher statt besser und er wurde dennoch nach fast 8 Wochen entlassen. Wir hangelten uns so durch bis er zur Tagesklinik konnte, das war an einem Dienstag. Den Freitag darauf wurde er erneut stationär aufgenommen...
Zum Jahreswechsel konnte er nach Hause. Wir werden zusammen feiern und uns auf ein schönes und tolles neues Jahr freuen. Den Weg, der nu noch so vor uns liegt, werden wir gemeinsam gehen. Mit Gottes Hilfe und den tollen Gebeten von Freunden werden wir das zusammen rocken!
Im neuen Jahr geht es für den Liebsten dann wieder zur Tagesklinik. 

Am Ende der Woche können die "Kleinen" wieder zur Krippe und Kiga gehen und die Ferien dauern nun noch eine Woche. 


Was ich mir wünsche?

Das uns Gottes Kraft und Liebe weiter begleitet. 
Das auch ich meinen Weg gehen kann und meine Veränderungen in Angriff nehmen kann. Ich werde eine ambulante Therapie in Anspruch nehmen. 
Das die Kinder auch ihre Gefühle benennen lernen können.
Das Andi wieder ganz Gesund wird.


Dankbar bin ich:

Für die ganzen lieben Wünsche unserer Freunde, Gebete, finanziellen Unterstützung, für uns und mich da sein, die Kinder ablenken, Plätzchen backen, Kochen, aufräumen und putzen helfen, Telefonate führen, Carepakete bekommen :-) ... 

DANKE!!!




Dienstag, 10. Oktober 2017

Wenn alles anders ist als normal...

Wir sind eine lustige bunte Familie. Wir haben alles im Griff und unsere Kinder sind immer toll. Als Pädagogen haben wir beide immer auf jede Herausforderung eine Lösung bzw. auf jede Frage eine passende Antwort....
So oder so ähnlich werden wir wahrgenommen.
Ja wir sind eine bunte Familie. Ja wir machen manche Dinge einfach anders.
Nun ist mein lieber Mann über mehrere Monate lang ausgebrannt und bekommt nun professionelle Hilfe.
Ich merke wie meine Nerven schwinden und es hier eher wenig harmonisch zu geht. Die Kinder bekommen alles mit und verarbeiten auf ihre Weise.
Die Große spielt viel mit ihren Freunden mal hier mal bei den Freunden zu Hause. Die Zweite würde das auch gerne, aber ich schaffe es nur manchmal Termine für sie zu organisieren. Der Lütte sagte heute, dass sein Papa nach Hause kommen soll!

Freunde von uns wissen Bescheid und beten für uns und fragen mal nach. Manche helfen ganz praktisch, in dem sie vorbeikommen und sich um die Rasselbande kümmern und mir hier zu Hause etwas beistehen. Das tut wirklich gut und hilft, einfach zu wissen, dass wir in dieser schwierigen Situation nicht alleine sind! Danke dafür! Und all Ihr anderen: Ich hab Euch nicht vergessen. Es ist einfach nur viel...

Behörden sind ein Kram für sich...
Beim Jugendamt fragte ich nach wegen Familienhilfe/ Erziehungsbeistand. Die zuständige Sachbearbeiterin ist noch bis kommenden Mittwoch im Urlaub, aber ich kann ihr schon mal einen Zettel hinlegen mit ihren Daten und ihrem Anliegen. Sie wird sie dann zurückrufen. Ja, sie können es auch sonst selber noch einmal versuchen. - Ehrlich gesagt, war ich zuerst stinksauer, da ich nun mal Hilfe benötige und keinen Sinn habe ewig zu warten bis etwas passiert! Aber fairerweise ;-) werde ich das nun durchziehen, egal wie lange es dauern wird. Denn ich möchte Hilfe haben, da mir der jetzige Zustand hier zu Hause nicht gefällt und eine Veränderung angesagt ist.
Krankenkasse:  
Dort rief ich bei der Hotline an. Die Mitarbeiterin meinte, nach der Kurzfassung, dass mir nur eine Hilfe zustünde, wenn ich ausfallen würde. Worauf ich ziemlich wütend sagte, dass dann ja wohl eher eine andere Institution für unsere Kinder zuständig wäre. Sie lenkte ein oder ab, dass konnte ich nicht einschätzen und meinte, dass sie das weiterleiten würde und ich einen Rückruf bekäme.
Der kam auch und die Dame war freundlicher. Hörte sich das alles nochmal an. Machte mir nicht groß Hoffnung, dass uns das zustünde. Gab mir dennoch Tipps, was ich tun muss, damit evtl. doch eine Haushaltshilfe vom MDK bewilligt würde.

Fakt ist:
Ich werde das beides parallel laufen lassen. Dann bekomme ich aufjedenfall Hilfe.
So der Plan.

Der Lütte sollte ursprünglich im September in die Krippe kommen. Der will auch noch, aber seine Gruppe hat einen neuen Raum innerhalb des Kigas renoviert bekommen. Der nun endlich so weit fertiggestellt ist. Das Einzige was nun noch immer fehlt, sind die Möbel. Daher hatte ich gesagt, er muss nicht in die Notgruppe. Wir warten bis seine Gruppe fertig ist. Mein Leidensdruck ist nun aber sehr stark angestiegen, dass ich gesagt habe: JETZT!!! Also wird der Lütte bald ein Krippenkind sein. Dann wäre der Vormittag für mich einfacher. Schlaf nachholen, Kraft tanken. Haushalt auf die Kette kriegen... Noch so ein Plan von mir... Wie das genau abläuft, mal abwarten...

Mein Liebster und ich sind uns einig, dass wir dieses Chaos gemeinsam lösen wollen. Dass wir beide unsere Baustellen beseitigen möchten - ohne dabei auf der Strecke liegen zu bleiben...
Der, der uns beiden die Kraft dazu geben kann, ist immer noch in unserem Boot.
Gott ist einfach größer! Auch wenn es sich nicht immer so anfühlt. Auch wenn die eigene Kraft schwindet. Auch wenn ich nicht mehr ein, noch aus weiß. ER trägt uns. ER ist bei uns. Durch die Gebete und unseren Glauben. 
Achja: Unsere Kinder sind toll! Da sind wir uns auch einig!

DANKE AN EUCH ALLE DA DRAUSSEN!!!

Montag, 23. Mai 2016

Alltag

Das ist der Zustand, der quasi ausdrückt, was so immer wieder passiert. 
Z.B.: Wir stehen morgens auf und frühstücken. Meistens gibt es Müsli in verschiedenen Varianten, meist 2 Sorten zur Auswahl. Selten mag jemand liebe Brot mit süßem Aufstrich...
Dann ziehen wir uns an und starten in den Tag. Die Große von Montag- Freitag zur Schule. Der Papa von Montag- Freitag zur Arbeit (es sei denn er hat frei/ Urlaub/ Feiertag). 
Gegen 11 Uhr wird Mittagessen vorbereitet und gekocht. Kurz nach 12 Uhr sitzen wir am Tisch und essen. Unsere Zweite muss um 13.30 im Kiga sein, spätestens um 14 Uhr. Dort bleibt sie bis 17.15/ 17.30 Uhr. 
Abendbrot gibt es gegen 18 Uhr, meist eher 18.30 Uhr. Im Anschluss wird Zähne geputzt und Schlafsachen angezogen. Ja und gegen 19, spätestens 19.45 geht´s ins Bett! Meistens...

Wochenenden sehen so ähnlich aus. Weil es unseren Kindern hilft, wenn die Zeiten ungefähr gleich sind. Sie wissen mittlerweile, dass sie dann länger aufbleiben dürfen, aber nicht müssen.

Das zwischendrin Programm ist ziemlich variabel und das ist gut so. Bei schönem Wetter sind wir sehr viel draußen, bei nicht ganz so schönem sind wir einfach trotzdem draußen und nur bei dollem Regenguss ist Drinnenzeit! 
An WE juckt es uns manchmal und wir machen einen Ausflug. Meist in den Wald in Holland oder gerne auch in den Stadtpark in Papenburg, wegen der tollen Spielplätze dort! Manchmal machen wir aber auch vor Ort die Spielplätze oder den Park unsicher oder die Kids toben im Garten oder fahren mit ihren Fahrzeugen in der verkehrsberuhigten Straße...



Freitag, 20. Mai 2016

Die lieben Nachbarn....

Wir haben hier ne Menge Nachbarn. Nachbarn direkt an der Grundstücksgrenze, Nachbarn aus der Straße und von der gegenüberliegenden Straße. 

Manche Nachbarn kenne ich nur aus ihrem Auto heraus, man grüßt sich halt. Manche Nachbarn kennt man, weil sie häufig mit den Hunden rausgehen. Manche kennt man, weil die Kinder miteinander spielen oder unsere Kinder ihnen beim Wegräumen diverser Sachen helfen/ geholfen haben (letztens die Fuhre Sand auf die Schubkarre schaufeln...).
Die einen Nachbarn kennen wir, weil unsere Kinder diverse Spielsachen aus deren Garten holen mussten und sie die leckersten Brombeeren hatten :-).

Man redet miteinander, mag sich oder auch nicht. Man kommt meist gut miteinander aus, manchmal freut man sich sogar richtig einander zu sehen.

Manche von diesen Nachbarn bleiben auch nach August noch unsere Nachbarn. Und das ist gut so.

Die befreundete syrische Familie möchte gerne nach Bochum ziehen, in der Hoffnung dort mehr Möglichkeiten auf Arbeit zu haben als hier. Nun suchen sie Job und Wohnung dort.
Es ist schon traurig zu wissen, dass man die EINZIGE FAMILIE hier zu sein scheint ohne Berührungsängste... Unsere Freunde haben viele schlimme Sachen gesehen. Die Jüngste schläft Nachts nicht, weil sie Alpträume quälen. Sie freuen sich immer, wenn sie uns sehen und deutsch üben können. Ihm fällt es leichter, sie probiert viel, die Kinder sprechen schon fast fließend deutsch und helfen oft zu übersetzen, sonst klappt es auch mit Händen und Füssen und Bildern :-)!

Ach ja, die lieben Nachbarn!

Dienstag, 17. Mai 2016

Dankbarkeit

war das Thema, einer Predigt im Zusammenhang mit dem "Jahr der Dankbarkeit" (wurde zur Erntedankzeit initiiert). 

Ja, wir alle haben das schon mal gehört und irgendwie sind wir ja auch dankbar. 
ABER es gibt doch auch so vieles das einfach schlecht ist, blöde läuft, mich einfach nervt. Und da soll ich dankbar sein?
JA!

Ich bin DANKBAR für meine Kinder. Das ich sie ein Stück ihres Lebens begleiten darf, zur Seite stehen kann, ihnen Werte mitgeben darf. 

Ich bin DANKBAR das die Sonne am Morgen scheint. Alles leuchtet und sieht so farbenfroh aus. 

Ich bin DANKBAR einen so wunderbaren Mann zu haben! Er ist immer für mich und die Kinder da. Er hilft mit im Alltag, bringt die Kinder zur Schule oder Kiga bzw. holt die Lütte vom Kiga ab. Je nach Arbeitszeit. Noch arbeitet er im Schichtdienst. Bevor er losgeht/ wenn er nach Hause kommt, wird er von den Kleinen belagert und muss mitspielen oder Hörspiele/ Kinderlieder mitanhören, darf toben und Blödsinn machen. Er macht das gerne. Papazeit nennen wir das. Braucht er ne Pause sind da ja noch 2 Kinderzimmer voll Spielzeug :-). 

Ich bin DANKBAR das es uns gut geht. Finanziell, gesundheitlich. Das wir uns haben.

Ich bin DANKBAR, dass unsere Große gut in der Schule mitkommt und sie Spaß am Lernen hat und gerne hingeht.