Samstag, 30. Dezember 2017

Alle Jahre wieder...

Schon wieder ist ein Jahr vorbei.
Das neue Jahr klopft schon an die Tür.
Die Kinder freuen sich, denn wir feiern eine Party.

Das letzte Jahr hatte es ordentlich in sich. Von totaler Freude, viel Spaß, tollem Urlaub über gelähmt sein, ver- rückt sein, nichts ist wie es mal war... war alles dabei.

Anfang des Jahres war ich mit den Kids in Kur im Schwarzwald. Es war anders als erwartet, auch wenn ich mich über manches geärgert habe, habe ich mich auch gefreut liebe Menschen kennenzulernen, gute Gespräche geführt zu haben und schöne Orte und Landschaften sehen zu dürfen. 

Andi lief seinen Marathon.

Im Sommer fuhren wir zu Frau Sjuts und hatten dort einen schönen Urlaub, mit Sonnenschein und Regen, alles was das Leben an der Küste eben so zu bieten hat :-)... Die Mädels sind zum Leuchttürmchenclub gegangen und konnten da tolle Sachen machen (Tasse bemalen, T-Shirt bemalen, mit anderen Kindern spielen). Oma und Opa kamen für eine Woche dazu und wir fuhren viel Fahrrad. Es war schön.
Mein Liebster wurde krank und wurde diese olle Mittelohrentzündung erst im Oktober wieder los...

Die Große wechselte in die 3. Klasse und kommt dort gut klar. Englisch und Mathe liebt sie. Die ersten Noten kamen und dieses Gespräch "Du-lernst-nicht-für-mich" in leicht veränderter Form wurde geführt... Sie will nun nur noch 1 und 2 mit nach Hause bringen, weil sie Astronautin werden will :-) - nun wissen alle Bescheid...

Der Lütte kam Mitte Oktober dann doch in die "Notunterkunft" seiner Krippengruppe. Denn dort wurde ständig der Termin des Umzuges verschoben und erst im November konnten sie in den eigentlichen Gruppenraum. Solange waren sie im Bewegungsraum des Kigas. War funktionär eingerichtet und unser Lütter hat sich schnell eingewöhnt. 1 Woche war ich mit da, erst 1 Std., dann 2. Mein Wunsch mehr Zeit für mich zu haben, dauert da noch eine Weile. Dann kamen die ersten Tage, dass er "alleine" dort bleiben sollte. Das gefiel ihm nicht. Bin dennoch gegangen und habe ihm versichert gleich wieder da zu sein. Anfangs las ich ein Buch im Flur des Kigas und die Kigakinder fanden es lustig bei mir vorbeizuschauen. Die Kids aus der Gruppe der Zweiten dachten erst, ich würde sie abholen wollen :-). In der 2. Woche versicherte er mir, dass er nicht mehr weinen muss in der Krippe und so war es dann auch.... 

Mein Liebster kam Ende September in ein psychiatrisches Krankenhaus. Verdacht auf Burnout und Angst- und Panikstörung. Leider wurde es erst einmal schrecklicher statt besser und er wurde dennoch nach fast 8 Wochen entlassen. Wir hangelten uns so durch bis er zur Tagesklinik konnte, das war an einem Dienstag. Den Freitag darauf wurde er erneut stationär aufgenommen...
Zum Jahreswechsel konnte er nach Hause. Wir werden zusammen feiern und uns auf ein schönes und tolles neues Jahr freuen. Den Weg, der nu noch so vor uns liegt, werden wir gemeinsam gehen. Mit Gottes Hilfe und den tollen Gebeten von Freunden werden wir das zusammen rocken!
Im neuen Jahr geht es für den Liebsten dann wieder zur Tagesklinik. 

Am Ende der Woche können die "Kleinen" wieder zur Krippe und Kiga gehen und die Ferien dauern nun noch eine Woche. 


Was ich mir wünsche?

Das uns Gottes Kraft und Liebe weiter begleitet. 
Das auch ich meinen Weg gehen kann und meine Veränderungen in Angriff nehmen kann. Ich werde eine ambulante Therapie in Anspruch nehmen. 
Das die Kinder auch ihre Gefühle benennen lernen können.
Das Andi wieder ganz Gesund wird.


Dankbar bin ich:

Für die ganzen lieben Wünsche unserer Freunde, Gebete, finanziellen Unterstützung, für uns und mich da sein, die Kinder ablenken, Plätzchen backen, Kochen, aufräumen und putzen helfen, Telefonate führen, Carepakete bekommen :-) ... 

DANKE!!!




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