Dienstag, 10. Oktober 2017

Wenn alles anders ist als normal...

Wir sind eine lustige bunte Familie. Wir haben alles im Griff und unsere Kinder sind immer toll. Als Pädagogen haben wir beide immer auf jede Herausforderung eine Lösung bzw. auf jede Frage eine passende Antwort....
So oder so ähnlich werden wir wahrgenommen.
Ja wir sind eine bunte Familie. Ja wir machen manche Dinge einfach anders.
Nun ist mein lieber Mann über mehrere Monate lang ausgebrannt und bekommt nun professionelle Hilfe.
Ich merke wie meine Nerven schwinden und es hier eher wenig harmonisch zu geht. Die Kinder bekommen alles mit und verarbeiten auf ihre Weise.
Die Große spielt viel mit ihren Freunden mal hier mal bei den Freunden zu Hause. Die Zweite würde das auch gerne, aber ich schaffe es nur manchmal Termine für sie zu organisieren. Der Lütte sagte heute, dass sein Papa nach Hause kommen soll!

Freunde von uns wissen Bescheid und beten für uns und fragen mal nach. Manche helfen ganz praktisch, in dem sie vorbeikommen und sich um die Rasselbande kümmern und mir hier zu Hause etwas beistehen. Das tut wirklich gut und hilft, einfach zu wissen, dass wir in dieser schwierigen Situation nicht alleine sind! Danke dafür! Und all Ihr anderen: Ich hab Euch nicht vergessen. Es ist einfach nur viel...

Behörden sind ein Kram für sich...
Beim Jugendamt fragte ich nach wegen Familienhilfe/ Erziehungsbeistand. Die zuständige Sachbearbeiterin ist noch bis kommenden Mittwoch im Urlaub, aber ich kann ihr schon mal einen Zettel hinlegen mit ihren Daten und ihrem Anliegen. Sie wird sie dann zurückrufen. Ja, sie können es auch sonst selber noch einmal versuchen. - Ehrlich gesagt, war ich zuerst stinksauer, da ich nun mal Hilfe benötige und keinen Sinn habe ewig zu warten bis etwas passiert! Aber fairerweise ;-) werde ich das nun durchziehen, egal wie lange es dauern wird. Denn ich möchte Hilfe haben, da mir der jetzige Zustand hier zu Hause nicht gefällt und eine Veränderung angesagt ist.
Krankenkasse:  
Dort rief ich bei der Hotline an. Die Mitarbeiterin meinte, nach der Kurzfassung, dass mir nur eine Hilfe zustünde, wenn ich ausfallen würde. Worauf ich ziemlich wütend sagte, dass dann ja wohl eher eine andere Institution für unsere Kinder zuständig wäre. Sie lenkte ein oder ab, dass konnte ich nicht einschätzen und meinte, dass sie das weiterleiten würde und ich einen Rückruf bekäme.
Der kam auch und die Dame war freundlicher. Hörte sich das alles nochmal an. Machte mir nicht groß Hoffnung, dass uns das zustünde. Gab mir dennoch Tipps, was ich tun muss, damit evtl. doch eine Haushaltshilfe vom MDK bewilligt würde.

Fakt ist:
Ich werde das beides parallel laufen lassen. Dann bekomme ich aufjedenfall Hilfe.
So der Plan.

Der Lütte sollte ursprünglich im September in die Krippe kommen. Der will auch noch, aber seine Gruppe hat einen neuen Raum innerhalb des Kigas renoviert bekommen. Der nun endlich so weit fertiggestellt ist. Das Einzige was nun noch immer fehlt, sind die Möbel. Daher hatte ich gesagt, er muss nicht in die Notgruppe. Wir warten bis seine Gruppe fertig ist. Mein Leidensdruck ist nun aber sehr stark angestiegen, dass ich gesagt habe: JETZT!!! Also wird der Lütte bald ein Krippenkind sein. Dann wäre der Vormittag für mich einfacher. Schlaf nachholen, Kraft tanken. Haushalt auf die Kette kriegen... Noch so ein Plan von mir... Wie das genau abläuft, mal abwarten...

Mein Liebster und ich sind uns einig, dass wir dieses Chaos gemeinsam lösen wollen. Dass wir beide unsere Baustellen beseitigen möchten - ohne dabei auf der Strecke liegen zu bleiben...
Der, der uns beiden die Kraft dazu geben kann, ist immer noch in unserem Boot.
Gott ist einfach größer! Auch wenn es sich nicht immer so anfühlt. Auch wenn die eigene Kraft schwindet. Auch wenn ich nicht mehr ein, noch aus weiß. ER trägt uns. ER ist bei uns. Durch die Gebete und unseren Glauben. 
Achja: Unsere Kinder sind toll! Da sind wir uns auch einig!

DANKE AN EUCH ALLE DA DRAUSSEN!!!

Montag, 23. Mai 2016

Alltag

Das ist der Zustand, der quasi ausdrückt, was so immer wieder passiert. 
Z.B.: Wir stehen morgens auf und frühstücken. Meistens gibt es Müsli in verschiedenen Varianten, meist 2 Sorten zur Auswahl. Selten mag jemand liebe Brot mit süßem Aufstrich...
Dann ziehen wir uns an und starten in den Tag. Die Große von Montag- Freitag zur Schule. Der Papa von Montag- Freitag zur Arbeit (es sei denn er hat frei/ Urlaub/ Feiertag). 
Gegen 11 Uhr wird Mittagessen vorbereitet und gekocht. Kurz nach 12 Uhr sitzen wir am Tisch und essen. Unsere Zweite muss um 13.30 im Kiga sein, spätestens um 14 Uhr. Dort bleibt sie bis 17.15/ 17.30 Uhr. 
Abendbrot gibt es gegen 18 Uhr, meist eher 18.30 Uhr. Im Anschluss wird Zähne geputzt und Schlafsachen angezogen. Ja und gegen 19, spätestens 19.45 geht´s ins Bett! Meistens...

Wochenenden sehen so ähnlich aus. Weil es unseren Kindern hilft, wenn die Zeiten ungefähr gleich sind. Sie wissen mittlerweile, dass sie dann länger aufbleiben dürfen, aber nicht müssen.

Das zwischendrin Programm ist ziemlich variabel und das ist gut so. Bei schönem Wetter sind wir sehr viel draußen, bei nicht ganz so schönem sind wir einfach trotzdem draußen und nur bei dollem Regenguss ist Drinnenzeit! 
An WE juckt es uns manchmal und wir machen einen Ausflug. Meist in den Wald in Holland oder gerne auch in den Stadtpark in Papenburg, wegen der tollen Spielplätze dort! Manchmal machen wir aber auch vor Ort die Spielplätze oder den Park unsicher oder die Kids toben im Garten oder fahren mit ihren Fahrzeugen in der verkehrsberuhigten Straße...



Freitag, 20. Mai 2016

Die lieben Nachbarn....

Wir haben hier ne Menge Nachbarn. Nachbarn direkt an der Grundstücksgrenze, Nachbarn aus der Straße und von der gegenüberliegenden Straße. 

Manche Nachbarn kenne ich nur aus ihrem Auto heraus, man grüßt sich halt. Manche Nachbarn kennt man, weil sie häufig mit den Hunden rausgehen. Manche kennt man, weil die Kinder miteinander spielen oder unsere Kinder ihnen beim Wegräumen diverser Sachen helfen/ geholfen haben (letztens die Fuhre Sand auf die Schubkarre schaufeln...).
Die einen Nachbarn kennen wir, weil unsere Kinder diverse Spielsachen aus deren Garten holen mussten und sie die leckersten Brombeeren hatten :-).

Man redet miteinander, mag sich oder auch nicht. Man kommt meist gut miteinander aus, manchmal freut man sich sogar richtig einander zu sehen.

Manche von diesen Nachbarn bleiben auch nach August noch unsere Nachbarn. Und das ist gut so.

Die befreundete syrische Familie möchte gerne nach Bochum ziehen, in der Hoffnung dort mehr Möglichkeiten auf Arbeit zu haben als hier. Nun suchen sie Job und Wohnung dort.
Es ist schon traurig zu wissen, dass man die EINZIGE FAMILIE hier zu sein scheint ohne Berührungsängste... Unsere Freunde haben viele schlimme Sachen gesehen. Die Jüngste schläft Nachts nicht, weil sie Alpträume quälen. Sie freuen sich immer, wenn sie uns sehen und deutsch üben können. Ihm fällt es leichter, sie probiert viel, die Kinder sprechen schon fast fließend deutsch und helfen oft zu übersetzen, sonst klappt es auch mit Händen und Füssen und Bildern :-)!

Ach ja, die lieben Nachbarn!

Dienstag, 17. Mai 2016

Dankbarkeit

war das Thema, einer Predigt im Zusammenhang mit dem "Jahr der Dankbarkeit" (wurde zur Erntedankzeit initiiert). 

Ja, wir alle haben das schon mal gehört und irgendwie sind wir ja auch dankbar. 
ABER es gibt doch auch so vieles das einfach schlecht ist, blöde läuft, mich einfach nervt. Und da soll ich dankbar sein?
JA!

Ich bin DANKBAR für meine Kinder. Das ich sie ein Stück ihres Lebens begleiten darf, zur Seite stehen kann, ihnen Werte mitgeben darf. 

Ich bin DANKBAR das die Sonne am Morgen scheint. Alles leuchtet und sieht so farbenfroh aus. 

Ich bin DANKBAR einen so wunderbaren Mann zu haben! Er ist immer für mich und die Kinder da. Er hilft mit im Alltag, bringt die Kinder zur Schule oder Kiga bzw. holt die Lütte vom Kiga ab. Je nach Arbeitszeit. Noch arbeitet er im Schichtdienst. Bevor er losgeht/ wenn er nach Hause kommt, wird er von den Kleinen belagert und muss mitspielen oder Hörspiele/ Kinderlieder mitanhören, darf toben und Blödsinn machen. Er macht das gerne. Papazeit nennen wir das. Braucht er ne Pause sind da ja noch 2 Kinderzimmer voll Spielzeug :-). 

Ich bin DANKBAR das es uns gut geht. Finanziell, gesundheitlich. Das wir uns haben.

Ich bin DANKBAR, dass unsere Große gut in der Schule mitkommt und sie Spaß am Lernen hat und gerne hingeht.



Klasse Wochenenden!!!!

Himmelfahrt haben wir einen tollen Ausflug nach Papenburg in den Stadtpark gemacht. Dort gibt es tolle Spielmöglichkeiten für echt jede Altersstufe. Wir waren von 11 bis 16 Uhr oder sogar länger? ich weiß es nicht mehr so genau... 
Aber was ich weiß ist: ES WAR EINFACH NUR TOLL!!! 
Die Mädels konnten sich ganz gut alleine bewegen und nur bei Hunger und Durst hat man sie gesehen... Der Zwerg kam auch ganz auf seine Kosten. Mal hatte der Beste etwas Pause, mal ich. Aber es gab für jeden viel Bewegung :-) ! 
Der Papa ist morgens von den Mädels reich beschenkt worden. Richtig Klasse...

Samstag waren wir auf einer tollen 45. Hochzeitstagsfeier eingeladen. Die Mädels haben gleich jemanden zum Spielen gefunden und waren so ganz gut beschäftigt. Wir hatten tolle Gespräche. Es war richtig super und die Sonne war den ganzen Tag da und abends dachte man: Wieso wird es jetzt um 18 Uhr eigentlich noch wärmer? Müsste es nicht langsam mal abkühlen?.....Aber Dank Klimaanlage im Auto sind wir gut zu Hause angekommen...

Sonntag war Muttertag. Die Mädels haben gleich ihre Verstecke durchforstet und hatten tolle Überraschungen für mich und noch ein Bild für Papa war dabei :-). Bei einem Geschenk musste ich noch suchen helfen, es war verschwunden... 
Wir haben einen ganz entspannten Tag gemeinsam verbracht. Mittags bekam ich noch ne gute 1/2 Std. Kinderfrei geschenkt, dann trafen wir uns und gingen gemeinsam auf einen Spielplatz, der sehr natürlich gehalten ist. 

Pfingsten
Wir hatten tollen Besuch und eine schöne Zeit miteinander. Die Regenschauer haben wir einfach ausgesessen... Sonntag haben wir den Bunder Pfingstmarkt besucht und die Mädels durften die Fahrgeschäfte testen ... Unser Zwerg hat sich nicht davon abbringen lassen einfach mal den Mittagsschlaf zu machen...

Johanna hat Samstag ihr Verkaufstalent ausprobiert und tatsächlich ein paar Sachen verkauft. Es blieb auch noch etwas von ihrem Gewinn über, nachdem sie selber über den Flohmarkt lief :-) 

Freitag hatte Johanna ihren 3x 800 m Wettkampf und hat mit ihren Mädels den 4. Platz gemacht. Dafür dass sie mit offenem Schuh lief, eine echt tolle Leistung! Sie hatte riesigen Spaß und das ist die Hauptsache!



Dienstag, 26. April 2016

Sonnenschein...

Da ist sie wieder. Die Sonne. Aber ab und zu setzen sich die Wolken davor und es wird kurze Zeit duster und hin und wieder nass... So richtiges Aprilwetter eben. 

So ist es auch manchmal im Leben. Auf der einen Seite läuft es gerade total gut, an der anderen Stelle herrscht Baustelle. Es geht auf, aber auch wieder ab.

Bei uns gibt es viel lustiges, manchmal auch trotziges Kinderlachen. Hier wird getobt, Streiche überlegt. Mal wird gemeinsam gespielt, richtig harmonisch. Im nächsten Moment herrscht der größte Streit um ein Spielzeug. 
Die Mädels denken sich immer wieder neue Spiele aus und entscheiden immer sehr spontan, was oder wer mit spielt... Theater, Zirkus, Schule, Kindergarten, Küche...
Man bekommt beim Wäsche aufhängen dann schon mal einen lecker "Sandtee" gereicht oder lecker Erdbeersandkuchen...

Wir freuen uns immer wieder, wenn es draußen wärmer wird. Die Klamotten durchgewechselt werden. Doch dann fällt plötzlich Schnee. Schnell die Winterklamotten wieder hervorgeholt. Die Mädels haben darauf keinen Bock, wollen lieber alle Röcke, Kleider, dünnen Pullis anziehen. Strumpfhosen, Jeans und dicke Pullis sind gerade sehr verpönt...
Aber wir müssen uns halt immer wieder auf die neuen Situationen einstellen lernen. Umdenken, manchmal eventuell auch mal einen Kompromiss eingehen. Das ist nicht immer schön oder etwa leicht. Doch um beim Beispiel zu bleiben: Damit man nicht krank wird, muss ich eben etwas anziehen, was mich wärmt. So ein schicker farbiger Rock, kann ja auch über die warme Hose angezogen werden... 

Manchmal hilft es auch, wenn mir jemand anderes seine Idee erzählt oder wie er etwas machen würde, damit das Projekt, das so konfus und riesig erscheint, doch noch erledigt werden kann.


Montag, 4. April 2016

April, April....

nun ja, der macht ja schon seit mehreren Wochen was er will! :-) Obwohl er offiziell gerade gestartet ist...

Irgendwie vergeht die Zeit noch schneller, wenn man zwischendrin in Urlaub fährt, Zwangspause für Kindergarten herrscht und Ferien sind. Da ist dann mal eben ganz viel Trubel und mit dem Frühlingswetter konnten wir nicht anders und mussten viel draußen sein. Keine Zeit lange irgendwat zu schreiben.

Heute fing die Schule endlich wieder an. Endlich - da sich unsere Große so darauf freut. Sie will unbedingt Hausaufgaben machen und ihre Freunde wiedersehen! Endlich - jetzt herrscht zumindest vormittags Frieden. Man merkt es ihnen einfach an, dass sie nicht mehr so ausgelastet sind und ab nem gewissen Punkt freut man sich einfach wieder auf den Alltag.

Der Frühling hat beschlossen noch etwas bei uns zu sein. Darf er gerne auch. Es tut einfach gut! Sonnenstrahlen tanken! Ob mit Gartenarbeit oder Wäsche auf- bzw. abhängen oder einfach mal auf dem Gartenstuhl rumfleetzen und den Kindern beim Schaukeln oder toben zu sehen...
Mir gibt das irgendwie Kraft und Spaß die liegengebliebenen Sachen anzupacken. Bei der Wäsche fehlt es manchmal etwas mehr an Spaß, aber dat nutzt ja nix...
Das halbe Beet am Haus ist auch schon freigejätet, die andere Hälfte folgt bald... Moos und Wucherzeugs hole ich da im mir vorgegebenen Tempo raus. Denn der Zwerg läuft einfach los, sobald er einen Traktor/ Trecker/ Schlepper hört = Laufarbeit für mich. 
Schön ist es, wenn die Nachbarskinder spontan zu uns in den Garten kommen und die Kids ausgelassen zusammen spielen, statt immer fast auf die Straße zu rennen, um mit dem Anderen zu reden/ spielen...
Aber et wäre nicht der April, wenn man morgens bei schönstem Sonnenschein die Wäsche aufhängt und Mittags kurz vorm Reinholen wollen, sich die Wolken entleeren, gefühlt nur über Deinem Garten... Wenn man dann beim Wäsche retten, nasser ist als die Wäsche, die man morgens aufhing... Dann war es wohl ordentlich...

Es gibt noch etwas wofür ich auch echt DANKBAR bin. Es gibt da einige Bloggerinnen, die tolle Verlosungen machen, zur Osterzeit auch manche Verlage. Bei einigen mache ich gerne mit, weil es oft um schöne und bunte, manchmal um schön bunte Kleidung aus Skandinavien für Kids geht. Und ich die Beiträge wirklich gerne lese.
Jetzt habe ich diese Woche tatsächlich bei 3 verschiedenen Leuten etwas gewonnen. Da staunt man nicht schlecht, wenn das Los auf einen fällt.
Eine Hose für den Zwerg, ein Tablett - also zum Sachen transportieren- und ein Krimi. 
Vielleicht sollte ich den Anderen auch mal eine Chance lassen :-) Mal sehen.