Dienstag, 29. Dezember 2015

Ein Jahr geht zu Ende

Und wir haben wieder einmal viel erlebt! 
Dieses Jahr sind wir ausnahmsweise mal nicht umgezogen :-). 

Dafür ist jemand bei uns eingezogen. Nachdem wir lange Warten mussten, haben wir uns sofort und auf der Stelle in ihn verliebt! Er war sofort der beste und tollste Bruder :-). Anfangs war er süß und langweilig. Naja, er schlief halt viel. 
Ganz ehrlich, er hat seine Lücke/ seinen Platz gefunden. Sein Nierenstau wurde 2x in HB überprüft und beim 1. Mal hieß es schon: Das es gut aussieht und es in 85% der Fälle von alleine besser wird. Also hieß es abwarten und Beten. Beim 2. Mal sagten sie dann: Die Nieren arbeiten gut. Man könnte nun noch einen Termin machen zum Abklären, ob es so bleibt oder es so lassen.Vor allem sollten wir wieder kommen, wenn er die Windeln nicht mehr voll macht. Dann wäre da evtl. doch noch etwas.
So die Windeln macht er immer ordentlich voll. Wir danken Gott und allen die für unseren Zwerg gebetet haben. 
Seit Anfang November läuft er nun und macht seine Welt unsicher. Ach ja, klettern kann er natürlich auch... :-)

Unsere Große ist dieses Jahr in die Schule gekommen. Wir waren sehr skeptisch, da wir ihr intellektuell das wohl zutrauten, aber wir hatten die Befürchtung, dass sie es emotional nicht packt. Sie liebt die Schule. Es gab auch schon kuriose Sachen, die sie in der Schule aufgeschnappt hatte, die sich aber größtenteils auflösen ließen. Manchmal denken wir, dass unsere Befürchtung nicht zu Unrecht ausgesprochen wurde. Gerade dann, wenn sie in ihrem Zimmer weint und nicht zur Schule will. Oder wenn sie krank ist, muss man sie regelrecht festbinden, damit sie zu Hause bleibt. Also Fieber fand sie ein gutes Argument...
Sie kommt vom Stoff gut mit. Sport findet sie zuwenig. Bei 1 Schulstd. Schwimmen und 1 Schulstd. Sport in der Halle meiner Meinung nach auch zu Recht. Zum Glück gibt es noch Nachmittags Sport - Fit for Kids. Und ihr Lauftraining beim LG Papenburg :-)

Unsere Mittlere war sehr gerne in der Krippe und freute sich auf den Kindergarten. Wir haben uns beschwatzen lassen und glaubten, dass es gut ist, dass sie nachmittags geht. Aber ganz ehrlich? Nee, voll blöde. Unsere Tage sahen so aus, dass wir morgens die Große zur Schule brachten, mittags abholten, ganz schnell zu Mittag aßen und dann loshetzten zum Kiga, wo dann ab 17.15 Uhr die Türen geöffnet werden, um die Kinder wieder abzuholen bis 17.30 Uhr... 
Sie hatte keine Lust mehr und wollte zurück in die Krippe. Sie hatte zwar neue Freunde gefunden, wollte aber auch ihre alten Freunde treffen - die jedoch vormittags den Kiga besuchen... Nachdem dann auch unser Schlaf- und Familienrhythmus vollends aus dem Ruder lief, sagten wir im Kiga Bescheid, dass es so nicht weitergeht... 
Das Angebot von denen ist: Sie darf ab 12 Uhr kommen. Meiner Meinung nach ist sie nun zu lange dort, aber alles andere ist auch grad nicht anders machbar. Im Sommer kommt sie automatisch in eine Vormittagsgruppe. Zwischen drin wechseln scheint nicht möglich zu sein. Sie zu Hause lassen auch nicht, denn dann hat sie höchstwahrscheinlich keinen Anspruch im Sommer in eine Vormittagsgruppe zu kommen... Verrückt? Ja. Aber hier im Dorf gibt es nur einen Kiga... 

Wer glaubt, dass wir nun sesshaft geworden sind... Ja, wir fühlen uns hier im südlichen Ostfriesland/ Rheiderland heimisch. Hier ist es toll, wo der Himmel die Erde berührt, man ganz schnell am Meer/ Dollart ist und die Salzluft um die Nase wehen lassen kann. Die Leute hier sind vielleicht sehr eigen, aber das sind wir auf unsere Art auch. Somit passen wir recht gut hierher. Wir überlegen in den nächsten 2- 3 Jahren umzuziehen, damit jedes Kind ein Zimmer hat. Aber sehr wahrscheinlich hier im Dorf oder im Nachbardorf :-). Mal sehen.

Zum Thema Auto. Ja, wir waren sehr glücklich einen Berlingo zu haben. Der war uns treu und kam im Sommer sogar über den TÜV. Doch als wir innerhalb von 2 Monaten Rechnungen von 2x um die 400 € zu bezahlen hatten. Und zu allem Überfluß der Wagen mitten in der Fahrt bei 70 km/h von alleine ausging, entschieden wir uns, ihn wegzugeben... Elektronikfehler wurde nach gut 14 Tage Suche diagnostiziert. 
Da wir kein Geld über haben, zumindest nicht in den Dimensionen, entschieden wir uns in einen Neuwagen zu investieren. So ein Kombi ist natürlich eine Umstellung. Man hat nicht mehr diese schöne Rundumsicht. Die Schiebetüren fehlen auch manchmal. Aber er fährt sich toll und jetzt wo er eingefahren ist... sowieso. Die Kinder haben hinten Platz genug sich mit ihren Sitzen anzuschnallen. Der Kofferraum ist sehr geräumig und wir fanden den Preis für einen Neuwagen in Ordnung. Wir hoffen, dass sich das rentiert und wir mal nicht jedes Jahr über ein Auto klagen müssen :-). Evtl. kommt noch ein kleiner Gebrauchter dazu. Mal sehen. Wir rechnen noch.

Der beste Mann ist glücklich in seinem neuen Job. Er sagte letztens: Es ist als würde ich da schon immer arbeiten. Meine Kollegen und ich, wir ergänzen uns ganz gut.
So soll es ja auch sein! Denn mann tau.

Wir haben dieses Jahr auch dann mal entschieden unsere Konten hierher zu verlegen, denn die waren noch in Cuxhaven. Onlinebanking machte es uns möglich alles von zu Hause zu erledigen. Nur an die Sparbücher kamen wir nicht ran. So überkam uns die Lust alles vor Ort erledigen zu können. Nicht ganz unproblematisch, denn die Sparbücher wurden wohl vergessen aufzulösen? Wunderte uns etwas, denn bei den Girokonten gab es auch keine Probleme... Aber letztlich ist alles hier in Ostfriesland angekommen. So ein Glück. :-)

Die nächsten beiden Urlaube sind schon gebucht. Und das fühlt sich manchmal sehr spießig an, aber wenn man sparen möchte und spezielle familienfreundliche Vorstellungen hat, macht es Sinn etwas "spießiges" zu Tun. So freuen wir uns auf unseren Sommer-, aber genauso auf unseren Herbsturlaub!!! Zuerst geht es nach Schleswig Holstein an die Ostsee und zur Familie des besten Mannes. Später zieht es uns wieder zu auf nach Borkum. ;-) 

Sehr traurig waren wir, als wir nach kurzer Krankheit Abschied nehmen mussten von unserem langjährigen Freund Storch.
Es war für uns sehr surreal, dass wir ihn hier auf Erden nie wieder sehen werden. Daher fanden wir es wichtig Abschied zu nehmen. Storch und Alex haben uns in unserem Leben lange begleitet. Als Freunde, Pastor, Ratgeber. Wir haben gemeinsam Gemeinde gelebt. Mit Höhen und Tiefen. Wir haben ne Menge gelernt und konnten uns auch mal ausprobieren. Wir sind sehr dankbar für die tolle und prägende Zeit in Remscheid.

Ich bin gespannt, was das neue Jahr so für uns bereit hält. Hoffentlich viel Gutes!
Auf ein tolles, gesegnetes, fröhliches Jahr!


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