Und wir haben wieder einmal viel erlebt!
Dieses Jahr sind wir ausnahmsweise mal nicht umgezogen :-).
Dafür ist jemand bei uns eingezogen. Nachdem wir lange Warten mussten, haben wir uns sofort und auf der Stelle in ihn verliebt! Er war sofort der beste und tollste Bruder :-). Anfangs war er süß und langweilig. Naja, er schlief halt viel.
Ganz ehrlich, er hat seine Lücke/ seinen Platz gefunden. Sein Nierenstau wurde 2x in HB überprüft und beim 1. Mal hieß es schon: Das es gut aussieht und es in 85% der Fälle von alleine besser wird. Also hieß es abwarten und Beten. Beim 2. Mal sagten sie dann: Die Nieren arbeiten gut. Man könnte nun noch einen Termin machen zum Abklären, ob es so bleibt oder es so lassen.Vor allem sollten wir wieder kommen, wenn er die Windeln nicht mehr voll macht. Dann wäre da evtl. doch noch etwas.
So die Windeln macht er immer ordentlich voll. Wir danken Gott und allen die für unseren Zwerg gebetet haben.
Seit Anfang November läuft er nun und macht seine Welt unsicher. Ach ja, klettern kann er natürlich auch... :-)
Unsere Große ist dieses Jahr in die Schule gekommen. Wir waren sehr skeptisch, da wir ihr intellektuell das wohl zutrauten, aber wir hatten die Befürchtung, dass sie es emotional nicht packt. Sie liebt die Schule. Es gab auch schon kuriose Sachen, die sie in der Schule aufgeschnappt hatte, die sich aber größtenteils auflösen ließen. Manchmal denken wir, dass unsere Befürchtung nicht zu Unrecht ausgesprochen wurde. Gerade dann, wenn sie in ihrem Zimmer weint und nicht zur Schule will. Oder wenn sie krank ist, muss man sie regelrecht festbinden, damit sie zu Hause bleibt. Also Fieber fand sie ein gutes Argument...
Sie kommt vom Stoff gut mit. Sport findet sie zuwenig. Bei 1 Schulstd. Schwimmen und 1 Schulstd. Sport in der Halle meiner Meinung nach auch zu Recht. Zum Glück gibt es noch Nachmittags Sport - Fit for Kids. Und ihr Lauftraining beim LG Papenburg :-)
Unsere Mittlere war sehr gerne in der Krippe und freute sich auf den Kindergarten. Wir haben uns beschwatzen lassen und glaubten, dass es gut ist, dass sie nachmittags geht. Aber ganz ehrlich? Nee, voll blöde. Unsere Tage sahen so aus, dass wir morgens die Große zur Schule brachten, mittags abholten, ganz schnell zu Mittag aßen und dann loshetzten zum Kiga, wo dann ab 17.15 Uhr die Türen geöffnet werden, um die Kinder wieder abzuholen bis 17.30 Uhr...
Sie hatte keine Lust mehr und wollte zurück in die Krippe. Sie hatte zwar neue Freunde gefunden, wollte aber auch ihre alten Freunde treffen - die jedoch vormittags den Kiga besuchen... Nachdem dann auch unser Schlaf- und Familienrhythmus vollends aus dem Ruder lief, sagten wir im Kiga Bescheid, dass es so nicht weitergeht...
Das Angebot von denen ist: Sie darf ab 12 Uhr kommen. Meiner Meinung nach ist sie nun zu lange dort, aber alles andere ist auch grad nicht anders machbar. Im Sommer kommt sie automatisch in eine Vormittagsgruppe. Zwischen drin wechseln scheint nicht möglich zu sein. Sie zu Hause lassen auch nicht, denn dann hat sie höchstwahrscheinlich keinen Anspruch im Sommer in eine Vormittagsgruppe zu kommen... Verrückt? Ja. Aber hier im Dorf gibt es nur einen Kiga...
Wer glaubt, dass wir nun sesshaft geworden sind... Ja, wir fühlen uns hier im südlichen Ostfriesland/ Rheiderland heimisch. Hier ist es toll, wo der Himmel die Erde berührt, man ganz schnell am Meer/ Dollart ist und die Salzluft um die Nase wehen lassen kann. Die Leute hier sind vielleicht sehr eigen, aber das sind wir auf unsere Art auch. Somit passen wir recht gut hierher. Wir überlegen in den nächsten 2- 3 Jahren umzuziehen, damit jedes Kind ein Zimmer hat. Aber sehr wahrscheinlich hier im Dorf oder im Nachbardorf :-). Mal sehen.
Zum Thema Auto. Ja, wir waren sehr glücklich einen Berlingo zu haben. Der war uns treu und kam im Sommer sogar über den TÜV. Doch als wir innerhalb von 2 Monaten Rechnungen von 2x um die 400 € zu bezahlen hatten. Und zu allem Überfluß der Wagen mitten in der Fahrt bei 70 km/h von alleine ausging, entschieden wir uns, ihn wegzugeben... Elektronikfehler wurde nach gut 14 Tage Suche diagnostiziert.
Da wir kein Geld über haben, zumindest nicht in den Dimensionen, entschieden wir uns in einen Neuwagen zu investieren. So ein Kombi ist natürlich eine Umstellung. Man hat nicht mehr diese schöne Rundumsicht. Die Schiebetüren fehlen auch manchmal. Aber er fährt sich toll und jetzt wo er eingefahren ist... sowieso. Die Kinder haben hinten Platz genug sich mit ihren Sitzen anzuschnallen. Der Kofferraum ist sehr geräumig und wir fanden den Preis für einen Neuwagen in Ordnung. Wir hoffen, dass sich das rentiert und wir mal nicht jedes Jahr über ein Auto klagen müssen :-). Evtl. kommt noch ein kleiner Gebrauchter dazu. Mal sehen. Wir rechnen noch.
Der beste Mann ist glücklich in seinem neuen Job. Er sagte letztens: Es ist als würde ich da schon immer arbeiten. Meine Kollegen und ich, wir ergänzen uns ganz gut.
So soll es ja auch sein! Denn mann tau.
Wir haben dieses Jahr auch dann mal entschieden unsere Konten hierher zu verlegen, denn die waren noch in Cuxhaven. Onlinebanking machte es uns möglich alles von zu Hause zu erledigen. Nur an die Sparbücher kamen wir nicht ran. So überkam uns die Lust alles vor Ort erledigen zu können. Nicht ganz unproblematisch, denn die Sparbücher wurden wohl vergessen aufzulösen? Wunderte uns etwas, denn bei den Girokonten gab es auch keine Probleme... Aber letztlich ist alles hier in Ostfriesland angekommen. So ein Glück. :-)
Die nächsten beiden Urlaube sind schon gebucht. Und das fühlt sich manchmal sehr spießig an, aber wenn man sparen möchte und spezielle familienfreundliche Vorstellungen hat, macht es Sinn etwas "spießiges" zu Tun. So freuen wir uns auf unseren Sommer-, aber genauso auf unseren Herbsturlaub!!! Zuerst geht es nach Schleswig Holstein an die Ostsee und zur Familie des besten Mannes. Später zieht es uns wieder zu auf nach Borkum. ;-)
Sehr traurig waren wir, als wir nach kurzer Krankheit Abschied nehmen mussten von unserem langjährigen Freund Storch.
Es war für uns sehr surreal, dass wir ihn hier auf Erden nie wieder sehen werden. Daher fanden wir es wichtig Abschied zu nehmen. Storch und Alex haben uns in unserem Leben lange begleitet. Als Freunde, Pastor, Ratgeber. Wir haben gemeinsam Gemeinde gelebt. Mit Höhen und Tiefen. Wir haben ne Menge gelernt und konnten uns auch mal ausprobieren. Wir sind sehr dankbar für die tolle und prägende Zeit in Remscheid.
Ich bin gespannt, was das neue Jahr so für uns bereit hält. Hoffentlich viel Gutes!
Auf ein tolles, gesegnetes, fröhliches Jahr!
Dienstag, 29. Dezember 2015
Montag, 21. Dezember 2015
O Tannenbaum...
Ohja Tannenbaum. Wie soll er aussehen? Welche Tanne? Wann wird der Baum gekauft und wo und wie? Wo soll er stehen?
Alles wichtige Fragen im Hause Brakelbü.
Am liebsten soll es eine Nordmanntanne sein, weil die nicht so piekt wie die Blaufichte. Dann darf sie gerne bis zu 1,20m max. 1,50m hoch sein, möglichst nicht zu ausladend.
Erst sollte sie zum 3. Advent geholt werden. Dann wurde es auf das daraufliegende Wochenende geschoben. Nun wird es morgen oder Mittwoch werden. Da unser neues Auto nicht voll Nadeln sein soll, wird der Bollerwagen als Transportmittel gewählt.
Geschmückt wird er von uns allen. Ach Moment, unser Baby/ Kleinkind läuft ja jetzt auch schon. Hm mal sehen, ob er auch schon mithelfen kann. Sonst kommt er halt in die Trage. Den Mädels macht das immer wieder riesigen Spaß zu Helfen! Die leuchtenden Augen sind einfach unbezahlbar.
Zum Glück haben wir immer noch unsere Plastekugeln (die dann auch mal abgenommen werden können und nicht gleich in tausend Einzelteilen auf dem Boden verteilt liegen), Strohsterne und diverse Holzhänger.
Bleibt noch die wo Frage... Evtl. beim Bauern unseres Vertrauens oder irgendwo hier im Umkreis von... ach ja Bollerwagen, also fußläufig erreichbar sollte es sein...
Wir werden die Augen offen halten und gegebenenfalls Bericht erstatten :-)
Aber GRÜN sollte sie dann schon sein, damit die bunten Anhänger gut zur Geltung kommen :-)
Alles wichtige Fragen im Hause Brakelbü.
Am liebsten soll es eine Nordmanntanne sein, weil die nicht so piekt wie die Blaufichte. Dann darf sie gerne bis zu 1,20m max. 1,50m hoch sein, möglichst nicht zu ausladend.
Erst sollte sie zum 3. Advent geholt werden. Dann wurde es auf das daraufliegende Wochenende geschoben. Nun wird es morgen oder Mittwoch werden. Da unser neues Auto nicht voll Nadeln sein soll, wird der Bollerwagen als Transportmittel gewählt.
Geschmückt wird er von uns allen. Ach Moment, unser Baby/ Kleinkind läuft ja jetzt auch schon. Hm mal sehen, ob er auch schon mithelfen kann. Sonst kommt er halt in die Trage. Den Mädels macht das immer wieder riesigen Spaß zu Helfen! Die leuchtenden Augen sind einfach unbezahlbar.
Zum Glück haben wir immer noch unsere Plastekugeln (die dann auch mal abgenommen werden können und nicht gleich in tausend Einzelteilen auf dem Boden verteilt liegen), Strohsterne und diverse Holzhänger.
Bleibt noch die wo Frage... Evtl. beim Bauern unseres Vertrauens oder irgendwo hier im Umkreis von... ach ja Bollerwagen, also fußläufig erreichbar sollte es sein...
Wir werden die Augen offen halten und gegebenenfalls Bericht erstatten :-)
Aber GRÜN sollte sie dann schon sein, damit die bunten Anhänger gut zur Geltung kommen :-)
Advent, Advent...
welch schöne Lichterzeit. Überall funkeln Lichter: in den Fenstern, Büschen, Carports, Gärten, LKWs....
Ich mag es, wenn es leuchtet, glitzert und blinkt. Licht und Farbe ziehen ein in diese triste Jahreszeit. Es wird geschmunzelt, sich gefreut. Die Kinder überlegen immer wieder aufs Neue herauszufinden, in welchem der leuchtenden Häusern, denn nun der Nikolaus wohnt :-) . Da ist es egal, ob man an ihn glaubt oder nicht.
Vielleicht auf der Ecke bei den Bahnschienen, wo es gerade sehr leise ist, was Signaltöne und Zuggeratter angeht... (Schienenersatzverkehr ist eingesetzt, wegen der kaputten Friesenbrücke) Oder in dem Haus mitten in der Wohnsiedlung, wo alles, wirklich ALLES leuchtet...
Wir versuchen auch Licht weiterzugeben. Indem wir Freunde beschenken, sei es mit leckeren Überraschungspaketen, einer kleinen Kekstüte oder netten Worte, weil grade alles doof ist, oder einfach ne nette Karte, weil man die hinstellen oder auhängen kann...
Einmal wurde ich schon nach einem Rezept gefragt... Das war auch sehr lustig, denn unsere Kekse waren gerade wieder alle. Da wollten unsere Mädels gleich wieder backen :-)
Backen, naschen, weitergeben, anderen eine Freude machen oder einfach mal Danke sagen.
Karten basteln gehört auch in unsere Adventszeit. Genauso wie es uns freut andere zu beschenken, freuen wir uns auch jedes Jahr wieder selber beschenkt zu werden!
Ich mag es, wenn es leuchtet, glitzert und blinkt. Licht und Farbe ziehen ein in diese triste Jahreszeit. Es wird geschmunzelt, sich gefreut. Die Kinder überlegen immer wieder aufs Neue herauszufinden, in welchem der leuchtenden Häusern, denn nun der Nikolaus wohnt :-) . Da ist es egal, ob man an ihn glaubt oder nicht.
Vielleicht auf der Ecke bei den Bahnschienen, wo es gerade sehr leise ist, was Signaltöne und Zuggeratter angeht... (Schienenersatzverkehr ist eingesetzt, wegen der kaputten Friesenbrücke) Oder in dem Haus mitten in der Wohnsiedlung, wo alles, wirklich ALLES leuchtet...
Wir versuchen auch Licht weiterzugeben. Indem wir Freunde beschenken, sei es mit leckeren Überraschungspaketen, einer kleinen Kekstüte oder netten Worte, weil grade alles doof ist, oder einfach ne nette Karte, weil man die hinstellen oder auhängen kann...
Einmal wurde ich schon nach einem Rezept gefragt... Das war auch sehr lustig, denn unsere Kekse waren gerade wieder alle. Da wollten unsere Mädels gleich wieder backen :-)
Backen, naschen, weitergeben, anderen eine Freude machen oder einfach mal Danke sagen.
Karten basteln gehört auch in unsere Adventszeit. Genauso wie es uns freut andere zu beschenken, freuen wir uns auch jedes Jahr wieder selber beschenkt zu werden!
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Ellenbogen Update 1
Viele haben mich schon gefragt, was denn so mit meinem Ellenbogen ist.
Nun er ist nicht mehr so wie er einmal war. Ich kann auch bei weitem nicht mehr alles machen, wie früher.
Aber:
Ich bin dankbar, dass mir mein Gelenk wieder beweglich gemacht wurde.
dass ich unseren Sohn tragen/ hochheben kann.
dass ich im Alltag soweit gut klar komme.
Manchmal probier ich aus, was ich so heben kann. Meist tut es anschließend weh, aber ich bin auch oft stolz etwas ausgehalten zu haben. Muskeltraining im Alltag nenn ich das für mich. Z.B. die Saftpakete vom Auto in den Schuppen schleppen oder den 5 kg Kartoffelsack, die Einkaufskiste, den Maxicosi mit Sohn natürlich reintragen (bevorzuge jedoch den "starken" Arm)....
Grade jetzt im Winter merke ich ihn öfter. Was aber nicht wunderlich ist, da ja noch eine Schraube verwachsen ist. Es zieht dann im Gelenk, mal ganz leicht (wie ein Luftzug im Arm), mal etwas mehr (mit aua und so).
Meine Nerven sind noch nicht alle wieder am arbeiten oder verlangsamt... Was ganz gut ist, vor allem bei Mückenstichen. Die jucken am linken Arm nicht, dafür am "starken" Arm wie verrückt. Zum Glück sind grade nicht mehr so viele Viecher, äh Mücken unterwegs.
Ich kann meinen Arm nicht mehr ganz krumm machen und auch nicht mehr ganz strecken. Aber das merke ich nur, wenn ich Sachen oben aus dem Schrank holen möchte, dann muss ich den rechten nehmen, weil der linke nicht mehr drankommt. Oder bei unserem Bad. Da komm ich auch nicht mit dem linken Arm an den Griff zum Öffnen. Das hat nicht so viel mit meiner Körpergröße zu tun, denn mit dem anderen klappt es. :-)
Update 2015
Noch haben wir das Jahr 2015. Nächste Woche ist schon wieder Weihnachten.
Was sich bei uns seit 2013 getan hat? Ne ganze Menge!
Wir sind nun eine 5 köpfige Familie. Mal glücklich, müde, ausgelaugt, albern, neugierig lustig, musikalisch, sauer, freudig, genervt. Halt von allem etwas und genau wie bei anderen auch :-)
Viele unserer Freunde haben unseren Gebrauchtwagen Verschleiß in den letzten 2-3 Jahren mitbekommen. Als unser Berlingo anfing kuriose Sachen zu veranstalten, wie während der Fahrt sich selber ausschalten und einer 1 1/2 wöchigen Fehlersuche, musste etwas anderes her.
Wir entschieden uns für ein kostengünstiges Auto, mit Platz für uns und evtl. Gepäck und das Wichtigste: ein Auto, bei dem 3 Kindersitze bequem auf die Rückbank passen.
Mal sehen, ob es die richtige Entscheidung war. Aber es fährt sich ganz gut damit.
In den nächsten 1-2 Jahren werden wir hier in der Umgebung noch einmal Umziehen, da uns hier ein Zimmer fehlt und unser Vermieter durch die Blume oder sogar schon genauer sagte, dass er sein Haus in wenigen Jahren selber bewohnen möchte.
Außerdem will er hier nen neuen Zaun ums Haus stellen, sowie eine Garage bauen. Ans Haus. Bedeutet die Hälfte unseres Gartens wird eine Matschfläche, die unsere Matschmädels nicht betreten dürfen. Dieser Bereich unserer Wiese soll auch eine Drainage bekommen, damit das Wasser ablaufen kann und sich keine neuen Kuhlen/ Löcher bilden können. Auf der anderen Seite soll mitten rein ein Holzschuppen gebaut werden. Vor den Heckenhaufen/ Kompost, vermutlich damit die Nachbarn den nicht sehen.
Rasen mähen wird dann evtl. auch wurscht, denn über Erdhügel fahre ich unseren Mäher nicht mehr.
1- 2 Jahre reichen um das richtige Haus zu finden. Als Eltern wird man schon etwas spießig, aber nicht soviel um unbedingt in so ner Siedlung wohnen zu wollen, wo alle gleichgeschaltet sind. Das sollte dann schon so im Ganzen passen.
Was sich bei uns seit 2013 getan hat? Ne ganze Menge!
Wir sind nun eine 5 köpfige Familie. Mal glücklich, müde, ausgelaugt, albern, neugierig lustig, musikalisch, sauer, freudig, genervt. Halt von allem etwas und genau wie bei anderen auch :-)
Viele unserer Freunde haben unseren Gebrauchtwagen Verschleiß in den letzten 2-3 Jahren mitbekommen. Als unser Berlingo anfing kuriose Sachen zu veranstalten, wie während der Fahrt sich selber ausschalten und einer 1 1/2 wöchigen Fehlersuche, musste etwas anderes her.
Wir entschieden uns für ein kostengünstiges Auto, mit Platz für uns und evtl. Gepäck und das Wichtigste: ein Auto, bei dem 3 Kindersitze bequem auf die Rückbank passen.
Mal sehen, ob es die richtige Entscheidung war. Aber es fährt sich ganz gut damit.
In den nächsten 1-2 Jahren werden wir hier in der Umgebung noch einmal Umziehen, da uns hier ein Zimmer fehlt und unser Vermieter durch die Blume oder sogar schon genauer sagte, dass er sein Haus in wenigen Jahren selber bewohnen möchte.
Außerdem will er hier nen neuen Zaun ums Haus stellen, sowie eine Garage bauen. Ans Haus. Bedeutet die Hälfte unseres Gartens wird eine Matschfläche, die unsere Matschmädels nicht betreten dürfen. Dieser Bereich unserer Wiese soll auch eine Drainage bekommen, damit das Wasser ablaufen kann und sich keine neuen Kuhlen/ Löcher bilden können. Auf der anderen Seite soll mitten rein ein Holzschuppen gebaut werden. Vor den Heckenhaufen/ Kompost, vermutlich damit die Nachbarn den nicht sehen.
Rasen mähen wird dann evtl. auch wurscht, denn über Erdhügel fahre ich unseren Mäher nicht mehr.
1- 2 Jahre reichen um das richtige Haus zu finden. Als Eltern wird man schon etwas spießig, aber nicht soviel um unbedingt in so ner Siedlung wohnen zu wollen, wo alle gleichgeschaltet sind. Das sollte dann schon so im Ganzen passen.
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Ellenbogen
Der Ellenbogen an sich ist ein kompliziertes Gelenk. Man macht sich keine Gedanken über ihn, es sei denn, er ist irgendwie eingeschränkt. Besonders schlimm wird es, wenn man ne olle Treppe herunter fällt und sich nen komplizierten Trümmerbruch zu zieht.
Dann kommt man ins Krankenhaus und wird nach 3 Tagen operiert. Irgendwann geht es nach Hause. Muss zu diversen Nachuntersuchungen. Alles zur Kontrolle und mega wichtig. Beantragt man als Kassenpatient eine Bewegungsschiene, kann man sich statt 3 Tage Wartezeit auf locker 5- 7 Tage einstellen, wenn noch ein WE dazwischenfällt... Dann beginnt endlich die Krankengymnastik.
Man hofft dass die ganzen Prognosen nicht eintreffen und macht fleißig alle Übungen und wundert sich, dass es keine große Änderung gibt. Dann heißt es, wären sie besser mal früher gekommen...
Auf einmal ein Anruf aus dem Krankenhaus. "Es sieht nicht gut aus. Wir haben Ihnen schon mal einen Termin in einer Privatpraxis in xyz gemacht. Hier die Adresse und der Termin. War ja auch alles sehr kompliziert und schwierig. Und hier war noch was nicht ok. Daher haben wir überlegt, dass das das Beste für Sie ist."
Hörte sich so haarsträubend an, das erstmal Termin verschoben wurde und versucht wurde eine 2. Meinung einzuholen. Wartezeit wo man auch anruft. Sind ja noch andere krank/ verletzt. Endlich ein weiteres CT, Besprechungstermin, Weiterleitung zum nächsten Krankenhaus. Wieder Wartezeit. Der Arzt sieht sich alle Bilder an und liest aufmerksam die sich anhäufenden Arztbriefe. "Sie haben ein vielschichtiges Problem. Schraube stört, Knochenabsplitterungen, Verknöcherung an Gelenkkapsel, Knochen ist nicht richtig zusammengewachsen. Wäre nur eine Sache nicht in Ordnung, würden wir Sie operieren. Sie sollten damit zu einem Spezialisten gehen, der das öfter macht. Wir arbeiten mit abc zusammen, aber wenn sie in xyz schon einen Termin haben, geht das auch. Ich war in beiden Kliniken noch nie. Alles Gute Ihnen."
Echt krass. Einmal fallen, alles schrott.
Dann Termin beim Spezialisten. Lange Wartezeit (1 Std. rumsitzen), dann schaut sich der Arzt die Bilder an. Verwirrende Fragen, verwirrende Ausführungen. Der Arzt will noch eine aktuelle Röntgenaufnahme. Blick auf die Uhr. Ok, noch gute 3 Stunden bis der Zug fährt. Dann ist noch genug Zeit etwas zu Essen anschließend und evtl. ein Gang durch die große böse Stadt :-). Eingang der Klinik gefunden, Notaufnahme ebenso. Nur 15 Minuten warten. Alles im grünen Bereich. In Röntgenabteilung keiner an der Info, der Zettel, der dort hängt lässt den Rückschluss zu, das es automatisch weitergeht, durch die Anmeldung zum Röntgen. 1/2 Std. ist rum. 2 vor mir sind schon aufgerufen + einer, der nach mir kam. Info immer noch nicht besetzt. Eine weitere 1/4 Std. vergeht, eine Schwester geht in die Info und nimmt die gerade angekommenen 3 Patienten auf. Irritiert mache ich auf mich aufmerksam. "Oja, Sie sitzen schon lange hier. Ich nehme Sie schnell auf, dann sind Sie die nächste." 2 Leute sind noch vor mir dran, da ich noch nicht im System stehe. Als die 1 Stunde Wartezeit voll ist, greif ich zum Handy und mache lautstark meinem Unmut Luft. Plötzlich geht es ganz schnell. Bilder sind gemacht, nun schnell zurück zum Arzt. Langsam wird es knapp. 1 Std. bis zur Abfahrt. Noch nix außer etwas Apfel gegessen.
Nach der Röntgenbilderbesprechung gerade noch genug Zeit etwas Essbares am Bahnhof zu kaufen und den Zug zu erreichen ...
(gestürzt am 2.11.2013, geschrieben im März 2014)
Dann kommt man ins Krankenhaus und wird nach 3 Tagen operiert. Irgendwann geht es nach Hause. Muss zu diversen Nachuntersuchungen. Alles zur Kontrolle und mega wichtig. Beantragt man als Kassenpatient eine Bewegungsschiene, kann man sich statt 3 Tage Wartezeit auf locker 5- 7 Tage einstellen, wenn noch ein WE dazwischenfällt... Dann beginnt endlich die Krankengymnastik.
Man hofft dass die ganzen Prognosen nicht eintreffen und macht fleißig alle Übungen und wundert sich, dass es keine große Änderung gibt. Dann heißt es, wären sie besser mal früher gekommen...
Auf einmal ein Anruf aus dem Krankenhaus. "Es sieht nicht gut aus. Wir haben Ihnen schon mal einen Termin in einer Privatpraxis in xyz gemacht. Hier die Adresse und der Termin. War ja auch alles sehr kompliziert und schwierig. Und hier war noch was nicht ok. Daher haben wir überlegt, dass das das Beste für Sie ist."
Hörte sich so haarsträubend an, das erstmal Termin verschoben wurde und versucht wurde eine 2. Meinung einzuholen. Wartezeit wo man auch anruft. Sind ja noch andere krank/ verletzt. Endlich ein weiteres CT, Besprechungstermin, Weiterleitung zum nächsten Krankenhaus. Wieder Wartezeit. Der Arzt sieht sich alle Bilder an und liest aufmerksam die sich anhäufenden Arztbriefe. "Sie haben ein vielschichtiges Problem. Schraube stört, Knochenabsplitterungen, Verknöcherung an Gelenkkapsel, Knochen ist nicht richtig zusammengewachsen. Wäre nur eine Sache nicht in Ordnung, würden wir Sie operieren. Sie sollten damit zu einem Spezialisten gehen, der das öfter macht. Wir arbeiten mit abc zusammen, aber wenn sie in xyz schon einen Termin haben, geht das auch. Ich war in beiden Kliniken noch nie. Alles Gute Ihnen."
Echt krass. Einmal fallen, alles schrott.
Dann Termin beim Spezialisten. Lange Wartezeit (1 Std. rumsitzen), dann schaut sich der Arzt die Bilder an. Verwirrende Fragen, verwirrende Ausführungen. Der Arzt will noch eine aktuelle Röntgenaufnahme. Blick auf die Uhr. Ok, noch gute 3 Stunden bis der Zug fährt. Dann ist noch genug Zeit etwas zu Essen anschließend und evtl. ein Gang durch die große böse Stadt :-). Eingang der Klinik gefunden, Notaufnahme ebenso. Nur 15 Minuten warten. Alles im grünen Bereich. In Röntgenabteilung keiner an der Info, der Zettel, der dort hängt lässt den Rückschluss zu, das es automatisch weitergeht, durch die Anmeldung zum Röntgen. 1/2 Std. ist rum. 2 vor mir sind schon aufgerufen + einer, der nach mir kam. Info immer noch nicht besetzt. Eine weitere 1/4 Std. vergeht, eine Schwester geht in die Info und nimmt die gerade angekommenen 3 Patienten auf. Irritiert mache ich auf mich aufmerksam. "Oja, Sie sitzen schon lange hier. Ich nehme Sie schnell auf, dann sind Sie die nächste." 2 Leute sind noch vor mir dran, da ich noch nicht im System stehe. Als die 1 Stunde Wartezeit voll ist, greif ich zum Handy und mache lautstark meinem Unmut Luft. Plötzlich geht es ganz schnell. Bilder sind gemacht, nun schnell zurück zum Arzt. Langsam wird es knapp. 1 Std. bis zur Abfahrt. Noch nix außer etwas Apfel gegessen.
Nach der Röntgenbilderbesprechung gerade noch genug Zeit etwas Essbares am Bahnhof zu kaufen und den Zug zu erreichen ...
(gestürzt am 2.11.2013, geschrieben im März 2014)
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